Mit guter Raumluft den Krankenstand senken Ludwigsburg, 28.04.2026 – Lüftungsanlagen leisten Beitrag zur Entlastung des Gesundheitssystems → Weiterlesen- Lüftungsanlagen reduzieren das Risiko akuter Atemwegsinfektionen - Schätzungsweise 0,7 bis 1,3 Ausfalltage weniger pro Jahr möglich - Lüftungstechnik rechnet sich für Arbeitgeber und Volkswirtschaft - Fachverband stellt Wirtschaftlichkeitsrechner im Internet bereit Mehr Zuzahlung bei Medikamenten, weniger Kassenleistungen – nur zwei der Maßnahmen, die unser Gesundheitssystem gesund machen sollen. Damit die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung stabilisiert werden können, möchte Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) ein Gesetz erarbeiten, das für 2027 ein Sparpotenzial von 20 Mrd. Euro eröffnet. „Jetzt geht es um die Kosten der Kassen, im Winter standen die Arbeitszeit und Krankheitstage im Fokus“, sagt Claus Händel. „Was mir bei all diesen Diskussionen zu kurz kommt, ist das Kostensenkungspotenzial durch vermiedene Ansteckung.“ Händel ist Geschäftsführer Technik beim Fachverband Gebäude-Klima e. V. (www.fgk.de) und weiß: „Gutes Lüften könnte in vielen Wirtschaftszweigen jährlich einen halben oder ganzen Krankheitstag vermeiden. Pro Person natürlich.“ Konzentration der Krankheitserreger wirkungsvoll senken Gutes Lüften senkt die Konzentration von Viren in Innenräumen. Doch mit dem Öffnen von Fenstern gelingt das nicht immer. Das Robert Koch-Institut erklärt, dass Innenräume im Winter oft nicht so gründlich gelüftet werden und Atemwegserreger sich in der Raumluft anreichern können, wenn Personen mit Atemwegsinfektionen im Raum sind. In schlecht gelüfteten Räumen steigt also die Ansteckungsgefahr. Der FGK plädiert daher für eine gute, energieeffiziente ventilatorgestützte Lüftung in Büroräumen sowie in Bildungs-, Pflege- und Gesundheitseinrichtungen. Oft ergebe sich durch den Einsatz der Lüftungstechnik eine Win-win-Situation für die Beschäftigten und die Betreiber. Und für die Volkswirtschaft. Wirtschaftlich: Lüftungstechnik senkt die Arbeitsunfähigkeitstage Bei den durch gute Raumluftqualität vermeidbaren Krankheitstagen handele es sich meistens um Arbeitsausfälle wegen akuter Atemwegserkrankungen (wie Grippe, Husten oder Covid), erläutert Händel. „Dann zahlt der Arbeitgeber in der Regel den Lohn weiter, aber er hat eine geringere Wertschöpfung“, so der FGK-Geschäftsführer. Im Wirtschaftszweig Finanz- und Versicherungsdienstleister beispielsweise geht laut der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) pro Arbeitsunfähigkeitstag eine Bruttowertschöpfung von etwa 385 Euro verloren. „Die Kosten für eine gute Lüftungsanlage betragen pro Mitarbeiter und Jahr nicht einmal die Hälfte davon“, sagt Diplom-Ingenieur Händel. „Und wir reden hier über die Vollkosten der Lüftungstechnik, also inklusive Anschaffung, Wartung und Betrieb für eine Anlage, die bei Bedarf auch kühlt und die Luftfeuchtigkeit reguliert.“ Für viele Wirtschaftszweige eröffnet die Investition in eine gute Lüftungstechnik somit ein Sparpotenzial. Wie wirtschaftlich Raumlufttechnische Anlagen (RLT-Anlagen) sind, können Interessierte selbst abschätzen. Der FGK stellt hierfür auf seiner Website einen Wirtschaftlichkeitsrechner bereit. Der Verband weist auf Studien hin, nach denen sich 20 bis 50 Prozent der Ansteckungen mit Atemwegserregern durch gute Raumluftqualität vermeiden ließen. Würde nur jede fünfte Atemwegserkrankung vermieden, ergäbe sich für die meisten typischen Bürobetriebe ein finanzieller Vorteil. Wirtschaftlichkeit und Wohlfühl-Arbeitsklima gehen Hand in Hand Händel weist auf weitere Vorzüge einer Lüftungsanlage hin: „Studien haben gezeigt, dass gute Luft die Konzentrationsfähigkeit und damit die kognitive Leistung steigern kann.“ Die Lüftung trägt außerdem zum Wohlbefinden bei und lässt Menschen mit Pollenallergien aufatmen, denn neben Viren und Feinstaub halten RLT-Anlagen auch Pollen zurück. „Außer den finanziellen Aspekten sprechen also weitere Argumente für Lüftungsanlagen in Büros oder Praxen etc.“ Der FGK würde es daher begrüßen, wenn die Regierung RLT-Anlagen noch intensiver fördert. „Nebenbei bemerkt würde gute Luft am Arbeitsplatz auch all denjenigen entgegenkommen, die einen zusätzlichen Arbeitstag gefordert haben“, sagt Händel. Laut dem Verband der Bayerischen Wirtschaft (vbw) würde ein zusätzlicher Arbeitstag pro Jahr das Bruttoinlandsprodukt um rund fünf Milliarden Euro heben. „Einen Tag weniger krank sein hätte dieselbe Wirkung.“ Bestes Büroklima für Best Ager Menschen ab 55 Jahren, die Best Ager, stellen laut Arbeitsagentur mittlerweile einen großen Anteil an den Beschäftigten: Fast jeder Vierte (ca. 24 %) der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland gehört zu dieser Altersgruppe. Gesunde Luft hilft, für diese Menschen gute Arbeitsplatzbedingungen zu schaffen. Denn Best Ager haben meistens ein schwächeres Immunsystem und können Krankheitserreger deswegen schlechter abwehren. Lüftungstechnik hilft, die Konzentration der Erreger in der Luft herabzusetzen und so die Infektionsgefahr zu reduzieren. Und auch diejenigen, die unter Pollenallergien leiden, können bei einer Lüftungsanlage aufatmen, denn die Filter halten Pollen zurück. Die Pressemitteilung inklusive aller zugehörigen Dateien steht hier zum Download Hier erhalten Sie die Pressemitteilung als PDF |
Gesündere Büroteams durch Lüftungstechnik FGK-Tool berechnet die Wirtschaftlichkeit raumlufttechnischer Anlagen → Weiterlesen• Gute Raumluft steigert das Wohlbefinden und verringert Krankheitsausfalltage • Finanzieller Nutzen der Lüftungstechnik oft erheblich größer als ihre Kosten • Online-Rechner des FGK ermöglicht Abschätzung der Wirtschaftlichkeit Ludwigsburg, 28.04.2026 – Gute Leistung braucht gute Luft: Studien haben gezeigt, dass eine hohe Raumluftqualität der Konzentration dienlich ist und den Krankenstand senken kann. Die Investition in Lüftungstechnik kommt somit den Mitarbeitenden zugute. Und sie rechnet sich für Arbeitgeber, sagt Claus Händel, Geschäftsführer Technik beim Fachverband Gebäude-Klima. Ein webbasierter Wirtschaftlichkeitsrechner des Verbands liefert Architektur- und Planungsbüros Argumente, die Bauherren und Betriebswirte überzeugen. Moderne Büroarbeitswelten fördern das Miteinander. Soziale Kontakte kommen der mentalen Gesundheit zugute und die direkte Kommunikation kann zum intensiveren Wissensaustausch und so zum schnelleren Lösen von Problemen beitragen. Mehr menschliche Kontakte sind aber mit einer höheren Infektionsgefahr verbunden. Das Ansteckungsrisiko (und somit die Zahl der Arbeitsunfähigkeitstage) lässt sich allerdings durch gute Luft verringern. „Weitsichtig planende Unternehmerinnen und Unternehmer sollten daher nicht an der Lüftungstechnik für ihr Büro sparen“, empfiehlt Claus Händel, Geschäftsführer Technik beim Fachverband Gebäude-Klima e. V. (www.fgk.de). Gutes Lüften senkt das Infektionsrisiko Viren, die akute Atemwegserkrankungen auslösen, verbreiten sich in der kälteren Jahreszeit besser. Als Grund gibt das Robert Koch-Institut an, dass im Winter Fenster wegen der Kälte seltener geöffnet werden und dass sich Erreger in der Raumluft anreichern, wenn Personen mit Atemwegsinfektionen im Raum sind. Eine Rolle spielt auch die Luftfeuchtigkeit: Bei einer relativen Luftfeuchte unter 40 Prozent bleiben Viren länger aktiv und halten sich besser in der Luft. Die Ansteckungsgefahr ist höher und unser Abwehrsystem ist – unter anderem wegen trockenerer Schleimhäute – schwächer. Händel erläutert: „Weil Durchzug und Stoßlüften im Winter unbeliebt sind, lässt sich eine hohe Raumluftqualität durch die Fensterlüftung nur schwer erzielen.“ Der Luftaustausch sei meist zu gering. Dazu komme, dass die frische, kalte Luft nach dem Aufheizen auf Raumtemperatur oft viel zu trocken ist. „Viel verlässlicher und deutlich energiesparender ist das Lüften mithilfe einer raumlufttechnischen Anlage, am besten mit Wärmerückgewinnung, Bedarfsregelung und Luftbefeuchtung“, so der FGK-Geschäftsführer Technik. Hochwertige Raumlufttechnik (RLT) sorgt für • einen geeigneten Luftwechsel zur Reduktion von CO2, Schadstoffen und Krankheitserregern, • das Herausfiltern von Feinstaub, Erregern und Pollen aus der Außenluft, • einen bedarfsgerechten Betrieb und eine wirkungsvolle Wärmerückgewinnung für niedrige Heizkosten sowie • eine Luftbefeuchtung, die trockene Luft im Winter vermeidet. Fensterlüftung langfristig oft viel teurer als Lüftungstechnik Oft besteht dennoch die Überlegung, (Um-)Baukosten durch Abstriche bei der Gebäudetechnik zu senken und Fensterlüftung statt einer Lüftungsanlage zu wählen. Händel gibt zu bedenken: „Offene Fenster lassen Heizungswärme raus und Feinstaub oder Pollen rein. Dazu kommt der erhöhte Geräuschpegel bei offenem Fenster. Das ist der Konzentration nicht zuträglich.“ Fensterlüftung kostet nichts, könnte man einwenden. Doch dieses Argument lässt der Diplom-Ingenieur nicht gelten. „Wer auf eine Lüftungsanlage verzichtet, verschenkt ein erhebliches Einsparpotenzial“, sagt er. Die Aussage ergibt Sinn, wenn man die gesundheitsfördernden Effekte der RLT monetär bewertet und den Vollkosten gegenüberstellt. Diese Bewertung erlaubt ein Web-Tool des FGK: der Wirtschaftlichkeitsrechner für RLT-Anlagen. „In Sektoren wie ‚Information und Kommunikation‘ oder ‚Finanz- und Versicherungsdienstleister‘ ist ein halber Krankheitstag typischerweise deutlich teurer als die Jahreskosten der RLT-Anlage“, sagt Händel und lädt Fachleute aus Architektur und Planung sowie deren Kundschaft ein, dies nachzurechnen. Im Web-Tool können sie wahlweise BAuA-Daten zu Arbeitsunfähigkeitstagen, Bruttowertschöpfung etc. übernehmen oder eigene Werte eintragen. Auch die Felder zu den Kosten der RLT-Anlage lassen sich editieren. Vorgeschlagen werden beim Start des Rechners Werte für eine typische RLT-Anlage. Interessierte können eigene Werte für den Luftvolumenstrom pro Mitarbeiter wählen, die Kosten für die Raumlufttechnik festlegen und selbst vorgeben, wie groß sie den Einfluss auf die Ansteckungsgefahr schätzen. Die Berechnung ergibt dann den Break-Even – ab wann der Nutzen die Investitionskosten übersteigt. Händel: „Mehrere Studien kommen zum Ergebnis, dass etwa 20 bis 50 Prozent der Übertragungen von Atemwegserkrankungen in einer unzureichenden Luftqualität begründet sind und sich durch geeignete Lüftungsmaßnahmen vermeiden ließen.“ Gigantisches Sparpotenzial im Bürobereich In den Wirtschaftszweigen Information/Kommunikation und Finanzen/Versicherung sind Atemwegserkrankungen wie beispielsweise grippale Infekte, Grippe oder Covid die häufigste Ursache für Krankschreibungen. Sie führen in beiden Branchen zu Arbeitsausfällen von etwa dreieinhalb Tagen pro Person und Jahr. 20 Prozent davon entspräche etwa 0,7 Tagen. In dieser Zeit würden die Beschäftigten eine Bruttowertschöpfung von deutlich über 200 Euro je Person erbringen – in Summe sind das jährlich allein bei den beiden Wirtschaftszweigen ca. 0,6 Mrd. Euro. Die Vollkosten der Lüftungstechnik pro Person und Jahr betragen dagegen nur etwa 135 Euro – inklusive Anschaffung, Wartung und Betrieb für eine Anlage mit Luftbefeuchtung, Bedarfsregelung und Kühlung. Somit schafft die Lüftungsanlage eine Win-win-Situation für die Büroangestellten, die Arbeitgeber und für die Volkswirtschaft. Bessere Raumluft fördert konzentriertes Arbeiten Händel weist auf weitere Vorteile der ventilatorgestützten Lüftung hin: „Die Berechnung bezieht sich nur auf vermeidbare Arbeitsunfähigkeitstage. Das Wohlbefinden und die Produktivität sind nicht berücksichtigt. Etliche Studien haben aber gezeigt, dass gute Luft die kognitive Leistung steigern kann.“ Luftreinheit und Luftwechselraten haben zum Beispiel merklichen Einfluss auf die Reaktions- und Entscheidungsfähigkeit – ein zu hoher Gehalt an Feinstaub oder CO2 in der Atemluft wirkt sich negativ aus. Eine gute Raumluftqualität ist also auch der Arbeitsleistung zuträglich. Zudem freuen sich auch Menschen mit Allergien über eine RLT-Anlage: Die Filter halten Pollen zurück und lassen Betroffene freier atmen. Händel: „Bürogebäude mit ventilatorgestützter Lüftung auszustatten, ist wirtschaftlich sinnvoll und positiv für die Menschen, die dort arbeiten.“ Darüber hinaus helfe die Raumlufttechnik, Feuchteschäden und Schimmelbildung zu vermeiden, und hebe den Wert der Immobilie. Mit dem Wirtschaftlichkeitsrechner auf der Website möchte der Fachverband Gebäude-Klima e. V. insbesondere diejenigen überzeugen, die in einer frühen Planungsphase über Raumnutzung und -aufteilung entscheiden: Architekturbüros und ihre Auftraggeber. „Der Online-Rechner macht eine eigene, projektspezifische Kalkulation nicht entbehrlich“, weiß Händel. „Aber unser Rechner öffnet vielleicht manchen die Augen für ein Sparpotenzial, das sonst leicht übersehen wird.“ Die Pressemitteilung inklusive aller zugehörigen Dateien steht hier zum Download Hier erhalten Sie die Pressemitteilung als PDF |
Weniger Fehltage: Gesunde Raumluft schafft Mehrwert FGK stellt Online-Berechnungstool zur Wirtschaftlichkeit von RLT-Anlagen vor → WeiterlesenLudwigsburg, 06.02.2026 – Der Winter ist Erkältungszeit. Das ist nicht nur an den vielen schniefenden Menschen zu erkennen, sondern auch an Diskussionen darüber, wie sich krankheitsbedingte Ausfälle wirksam reduzieren lassen. Gesunde Raumluft trägt dazu bei, das Risiko von Atemwegserkrankungen zu verringern. Zudem wirkt sie sich positiv auf die Leistungsfähigkeit aus. Wer die Investition in eine Raumlufttechnische (RLT-)Anlage scheut, sollte Kosten und Nutzen sorgfältig abwägen. Um den wirtschaftlichen Mehrwert gesunder Raumluft greifbar zu machen, stellt der Fachverband Gebäude-Klima e. V. (FGK) auf der Website lebensmittel-luft.info unter „Gute Luft / Berechnungstools“ ein Online-Tool zur Verfügung, mit dem sich Kosten für eine RLT-Anlage und für potenziell vermeidbare Ausfälle durch Krankheit gegenüberstellen lassen. Grundlage der Betrachtung ist eine Schätzung der volkswirtschaftlichen Kosten durch Arbeitsunfähigkeit, die die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin jährlich veröffentlicht. Eine Analyse dieser Daten im Vergleich zu den Gesamtkosten für eine RLT-Anlage zeigt, dass Investitionen in gute Raumluftqualität auch aus wirtschaftlicher Sicht attraktiv sind. Die BAuA-Veröffentlichung „Volkswirtschaftliche Kosten durch Arbeitsunfähigkeit 2024“ schätzt für verschiedene Wirtschaftszweige Auswirkungen des Krankenstandes auf die Bruttowertschöpfung, beispielsweise für Finanz- und Versicherungsdienstleister. Für diese Berufsgruppe, die im Wesentlichen an Büroarbeitsplätzen tätig ist, werden 16,5 Krankheitstage pro Jahr angegeben. Laut BAuA entfallen davon 22,8 % auf Atemwegserkrankungen, das entspricht etwa 3,7 Tagen. Pro Tag wurde für den Wirtschaftszweig eine Bruttowertschöpfung von mehr als 380 Euro ermittelt (Abbildung 2). Mehrere Studien kommen zum Ergebnis, dass etwa 20 bis 50 % der Übertragungen von Atemwegserkrankungen durch unzureichende Luftqualität bedingt sind und durch geeignete Lüftungsmaßnahmen vermieden werden könnten. Selbst bei einer vorsichtigen Annahme von 20 % ergibt sich, dass pro Person und Jahr rund 0,75 Krankheitstage vermeidbar sind. Das entspricht einem potenziellen Ausfall an Bruttowertschöpfung von 290 Euro. Demgegenüber fallen die Kosten für eine moderne, bedarfsgerechte RLT-Anlage geringer aus. Bei einem Betrachtungszeitraum von 25 Jahren belaufen sie sich auf jährlich rund 11 Euro pro m² Grundfläche (Vollkosten ohne Zinsen) unter Berücksichtigung der Kosten für Investition, Energiebedarf und Wartung. Ein Arbeitsplatz beansprucht durchschnittlich eine Fläche von etwa 12 m². Daraus ergeben sich jährliche Kosten für die Raumlufttechnik von weniger als 140 Euro pro Arbeitsplatz. Durch diesen Einsatz für gute Raumluftqualität kann jährlich ein Ausfall von etwa 290 Euro Bruttowertschöpfung vermieden werden. Zieht man davon die jährlichen Kosten pro Arbeitsplatz für die Raumlufttechnik ab, ergibt sich eine rechnerische Steigerung der Bruttowertschöpfung um über 150 Euro. Für den gesamten Wirtschaftszweig der Finanz- und Versicherungsdienstleister summiert sich die geschätzte Bruttowertschöpfung durch vermiedene Fehltage auf rund 150 Millionen Euro im Jahr. Damit stellt sich die Investition in qualitativ hochwertige Raumlufttechnik nicht nur als Maßnahme des Arbeits- und Gesundheitsschutzes dar, sondern zugleich als wirtschaftlich sinnvolle Entscheidung. Vorteile Raumlufttechnischer Anlagen: • RLT-Anlagen können Pollen und Feinstaub aus der Zuluft filtern, bevor diese in den Raum eingebracht werden. • Durch ausreichenden Luftwechsel senken sie den Gehalt an luftgetragenen Krankheitserregern, Schadstoffen und CO2 in der Raumluft. • Mit einer Luftbefeuchtung stellen RLT-Anlagen auch im Winter die empfohlene Mindest-Raumluftfeuchte von 40 % sicher und unterstützen so die Schutzfunktion der Schleimhäute gegen Krankheitserreger. • Im Sommer können RLT-Anlagen auch an heißen und schwülen Tagen für angenehmes Raumklima am Arbeitsplatz sorgen. • Bedarfsgeregelte Lüftungssysteme mit Energierückgewinnung verringern den Energiebedarf für das Heizen und Kühlen. Die Analyse verdeutlicht, dass RLT-Anlagen auch aus ökonomischer Perspektive attraktiv sind. Die Investition in Raumlufttechnik kann als wirtschaftlicher Beitrag zur Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Zufriedenheit der Mitarbeitenden betrachtet werden. Die Pressemitteilung inklusive aller zugehörigen Dateien steht hier zum Download Hier erhalten Sie die Pressemitteilung als PDF |
Gesündere Arbeitsplätze – ein bedeutender Faktor für die Wirtschaft Rund 150 Mio. Euro jährlich durch weniger Fehltage dank guter Raumluft – allein im Finanz- und Versicherungssektor → WeiterlesenLudwigsburg, 06.02.2026 – Der Winter ist Erkältungszeit. Das ist nicht nur am steigenden Krankenstand zu erkennen, sondern auch an Diskussionen darüber, wie sich krankheitsbedingte Ausfälle wirksam reduzieren lassen. Ein oft unterschätzter Faktor ist die Qualität der Raumluft. Sie beeinflusst nicht nur die Leistungsfähigkeit der Menschen, sondern auch die Häufigkeit von Atemwegserkrankungen. Wer als Arbeitgeber die Investition in eine Raumlufttechnische (RLT-)Anlage scheut, sollte Kosten und Nutzen sorgfältig abwägen. Um den wirtschaftlichen Mehrwert gesunder Raumluft greifbar zu machen, stellt der Fachverband Gebäude-Klima e. V. (FGK) auf der Website lebensmittel-luft.info unter „Gute Luft / Berechnungstools“ ein Online-Tool zur Verfügung, mit dem sich Kosten für eine RLT-Anlage und für potenziell vermeidbare Ausfälle durch Krankheit gegenüberstellen lassen. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) veröffentlicht jährlich eine Schätzung der volkswirtschaftlichen Kosten durch Arbeitsunfähigkeit. Eine Analyse dieser Daten im Vergleich zu den Kosten für eine RLT-Anlage zeigt, dass Investitionen in gute Raumluftqualität auch aus wirtschaftlicher Sicht attraktiv sind. Die Veröffentlichung der BAuA „Volkswirtschaftliche Kosten durch Arbeitsunfähigkeit 2024“ schätzt für verschiedene Wirtschaftszweige die Auswirkungen des Krankenstandes auf die Bruttowertschöpfung, beispielsweise für Finanz- und Versicherungsdienstleister. Für diese Berufsgruppe, die im Wesentlichen an Büroarbeitsplätzen tätig ist, wurden 16,5 Krankheitstage pro Jahr ermittelt. Laut BAuA entfallen 22,8 % davon auf Atemwegserkrankungen, das entspricht etwa 3,7 Tagen (Abbildung 2). Mehrere Studien kommen zum Ergebnis, dass ein erheblicher Teil dieser Erkrankungen durch unzureichende Luftqualität begünstigt wird und durch geeignete Lüftungsmaßnahmen vermieden werden könnte. Selbst bei einer vorsichtigen Annahme von 20 % ergibt sich, dass pro Person und Jahr rund 0,75 Krankheitstage vermeidbar sind. Dem stehen überschaubare Kosten für eine moderne, bedarfsgerechte RLT-Anlage gegenüber: Bei einem Betrachtungszeitraum von 25 Jahren können Kosten von weniger als 140 Euro pro Jahr für einen Arbeitsplatz mit einer Fläche von etwa 12 m² angesetzt werden. Für den gesamten Wirtschaftszweig der Finanz- und Versicherungsdienstleister summiert sich die geschätzte Bruttowertschöpfung durch vermiedene Fehltage auf ca. 150 Millionen Euro im Jahr. Damit stellt sich die Investition in qualitativ hochwertige Raumlufttechnik nicht nur als Maßnahme des Arbeits- und Gesundheitsschutzes dar, sondern zugleich als wirtschaftlich sinnvolle Entscheidung. Hintergrund: Vorteile Raumlufttechnischer Anlagen Die Analyse verdeutlicht, dass RLT-Anlagen aus ökonomischer Perspektive attraktiv sind. Weitere Vorteile: • RLT-Anlagen können Pollen und Feinstaub aus der Zuluft filtern, bevor diese in den Raum eingebracht werden. • Durch ausreichenden Luftwechsel senken sie den Gehalt an luftgetragenen Krankheitserregern, Schadstoffen und CO2 in der Raumluft. • Mit einer Luftbefeuchtung stellen RLT-Anlagen auch im Winter die empfohlene Mindest-Raumluftfeuchte von 40 % sicher und unterstützen so die Schutzfunktion der Schleimhäute gegen Krankheitserreger. • Im Sommer können RLT-Anlagen auch an heißen und schwülen Tagen für angenehmes Raumklima am Arbeitsplatz sorgen. • Bedarfsgeregelte Lüftungssysteme mit Energierückgewinnung verringern den Energiebedarf für das Heizen und Kühlen. Die Investition in eine RLT-Anlage kann also als wirtschaftlicher Beitrag zur Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Zufriedenheit der Mitarbeitenden betrachtet werden. Die Pressemitteilung inklusive aller zugehörigen Dateien steht hier zum Download Hier erhalten Sie die Pressemitteilung als PDF |
Wegweiser durch die Klima- und Lüftungsbranche: Auflage 2026 veröffentlicht Ludwigsburg, 20.01.2026 – Die Ausgabe 2026 des „Wegweisers durch die Klima- und Lüftungsbranche“ ist erschienen. Der Fachverband Gebäude-Klima e. V. (FGK) bietet damit einen Überblick über seine Mitgliedsunternehmen und deren Tätigkeitsbereiche. Dem alphabetisch geordneten Gesamtverzeichnis folgen thematische Übersichten nach Produktgruppen und Dienstleistungen. Der Abschnitt „Raumlufttechnische Anlagen – Planung, Ausführung, Wartung und Inbetriebnahme“ zeigt übersichtlich, welche Unternehmen in den jeweiligen Objektbereichen tätig sind. Auch Anbietern von Reinigungsgeräten und von Dienstleistungen zur Reinigung Raumlufttechnischer Anlagen sind jeweils eigene Rubriken gewidmet, ebenso wie planenden Ingenieuren, Sachverständigen und Gutachtern, wissenschaftlichen Instituten, Aus- und Weiterbildungsstätten, Verbänden, Verlagen und Fördermitgliedern. Das Nachschlagewerk wendet sich an Fachkräfte aus den Bereichen Architektur, Planung und Anlagenbetrieb sowie an Auftraggebende. Auf www.fgk.de steht die aktuelle Auflage im Menüpunkt Dokumente/Literatur zum Download. Sie ist mit dem Suchbegriff „Wegweiser“ zu finden. Als gedrucktes Einzelexemplar kann der Wegweiser bei der FGK-Geschäftsstelle angefordert werden. → WeiterlesenDie Pressemitteilung inklusive aller zugehörigen Dateien steht hier zum Download Hier erhalten Sie die Pressemitteilung als PDF |